November 2014

Großbritannien: Anklage wegen Alkohol in der Schwangerschaft

In Großbritannien wird derzeit diskutiert, ob eine Mutter, die während ihrer Schwangerschaft Alkohol getrunken hatte und ein behindertes Kind zur Welt brachte, wegen Körperverletzung oder versuchten Totschlag angeklagt werden soll. Ein Gericht muss nun klären, ob sich die Mutter strafbar gemacht hat.

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Oktober 2014

Schweiz: Experten gegen Selbstkosten bei Komasaufen

Auf großem Widerstand stößt die Gesundheitskommission des Schweizer Nationalrats, dass Jugendliche, die sich ins Krankenhaus saufen, die Kosten dafür selber tragen sollen. Das würde, so die Ansicht der Suchtverbände, nur dazu führen, dass einzelne Jugendliche aus Kostengründen nicht mehr in ein Spital eingeliefert werden. Eine Spitalsbehandlung für einen sich ins Koma getrunkenen Menschen beträgt 1600 Franken, das sind umgerechnet 1326 Euro.

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Oktober 2014

England: Keine Saufgelage für Londoner Banker

Bisher gehörte es zur Regel, dass Londoner Banker nach einem positiven Geschäftsabschluss ihre Geschäftspartner zu einem regelrechten Saufgelage auf Kosten ihrer Bank einluden und Schnaps, Whisky und Wodka kredenzten. Damit ist jetzt Schluss: Bank-Mitarbeiter dürfen ab sofort keine harten Getränke mehr auf die Spesenabrechnung setzen, berichtet die Londoner Times. Aber auch Kundeneinladungen in Stripklubs werden von den Banken nicht mehr akzeptiert.

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Oktober 2014

Russland: Wirtschaft leidet unter Alkoholismus

Russlands Wirtschaft steht knapp vor einer Rezession. Schuld daran sei, sind sich die meisten Unternehmer einig, dass es kaum noch brauchbare Arbeitskräfte gibt. Denn schon beim Vorstellungsgespräch kommt die Mehrzahl der Bewerber nicht in Frage, weil sie betrunken sind. Doch der hohe Alkoholkonsum der Russen hat nicht nur wirtschaftliche Folgen: 25 Prozent der russischen Männer versterben aufgrund ihres Alkoholismus' bis zum 55. Lebensjahr. Zum Vergleich: In Großbritannien sind es sieben Prozent.

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Oktober 2014

Frankreich: Gesetz gegen Komasaufen

Das wird die Wirte in Frankreich schwer treffen: Wer einem Minderjährigen Alkohol verkauft, soll in Zukunft mit einem Jahr Haft und 15.000 Euro Geldbuße bestraft werden. Dazu Gesundheitsministerin Marisol Touraine: „Wir müssen der Trunkenheit, die den Jugendlichen so sehr schadet, ein Ende bereiten.“

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Oktober 2014

Pakistan: 29 Tote wegen gepanschten Alkohol

In der pakistanischen Hafenstadt Karachi starben in der zweiten Oktoberwoche 29 Menschen an gepanschten Alkohol, weitere 24 mussten im Krankenhaus behandelt werden. Mittlerweile wurden zwölf Steuerbeamte und Polizisten wegen mangelnder Kontrolle sowie wegen Nachlässigkeit in Haft genommen. Gegen einen Hauptverdächtigen wird wegen Mordes ermittelt, der Mann ist jedoch untergetaucht, so ein Polizeisprecher.

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Oktober 2014

Schwimmstar Michael Phelps will Therapie

Anstatt der erlaubten 72 Stundenkilometer war Schwimmstar Michael Phels, 29, in seiner Heimatstadt Baltimore, USA, mit 135 km/h unterwegs. Zudem war der Sportler betrunken. Wie aus den Dokumenten hervorgeht, hatte er blutunterlaufene Augen und konnte kaum verständlich sprechen. Jetzt will Phelps wegen seines Alkoholproblems auf Therapie gehen. „Ich weiß um die Schwere meiner Tat und übernehme die volle Verantwortung“, teilte der 18-malige Olympiasieger seinen Fans via Facebook mit.

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Oktober 2014

Deutschland: Alkohol am Arbeitsplatz nimmt zu

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage, die durch die Einnahme von Suchtmittel verursacht werden, ist in Deutschland stark gestiegen und nahm in den letzten zehn Jahren um rund 17 Prozent zu. Waren es im Jahr 2002 noch 2,07 Millionen Fehltage, so waren es im Jahr 2012 bereits 2,42 Millionen Arbeitstage, die aufgrund des Konsums von Suchtmitteln ausfielen. Hauptursachen sind Alkohol und Nikotin. Wobei bei 1,8 Millionen Fehltagen Alkohol als Verursacher festgestellt wurde.

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