November 2013

Deutschland: Alkoholismus in Firmen rückläufig

Immer mehr deutsche Firmenchefs verbannen den Alkohol aus ihren Unternehmen. Der Trend weg von der früher so beliebten betrieblichen Trinkkultur hin zu einer qualitätsgestützten Suchprävention sei von den meisten Großunternehmen in Deutschland vollzogen worden, so Raphael Gaßmann von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen in Düsseldorf. Unklar sei aber, ob die gestiegenen Anforderung der Unternehmen an ihre Mitarbeiter zu diesem Bewusstsein beigetragen haben, da Alkoholismus mit dem heutigen Arbeitsleben kaum vereinbar sei.

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November 2013

App für Komasäufer sorgt für Furore

Eine Schnapsidee eines jungen Wieners sorgt für große Aufregung: Laut der österreichischen Gratiszeitung „heute“ hat ein 23-jähriger Wiener eine App für Smartphones entwickelt, die zum Komasaufen animiert. Was bei vielen Jugendlichen bereits zu einem Party-Hit wurde, sorgt bei manchen Politikern für Aufregung: Ein britischer Minister fordert nun ein Verbot für sogenannte Sauf-Apps.

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Oktober 2013

Salzburg: Unfall-Lenkerin mit mehr als vier Promille

Einen traurigen Rekord lieferte Anfang Oktober eine Autofahrerin aus dem Flachgau in Salzburg: Mit 4,1 Promille Alkohol im Blut rammte die 28-jährige Frau im Stadtteil Taxham in Salzburg einen Motorradfahrer. Dazu ein Polizist: „So etwas ist mir in meiner gesamten Berufslaufbahn noch nie untergekommen. Die Lenkerin war gerade noch in der Lage, ihren Namen zu lallen, mehr war dann nicht mehr möglich.“

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Oktober 2013

Wien: Neue Suchtmittel-Studie veröffentlicht

Harte Drogen spielen in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien offensichtlich keine allzu große Rolle, riskanter Umgang mit Alkohol aber schon. Wie die im Oktober veröffentlichte „Suchtmittel Monitoring Studie“ des Instituts für Empirische Sozialforschung beweist, haben elf Prozent der über 15 Jahre alten Männer einen gefährlichen Umgang mit dem Alkohol, ebenso acht Prozent der Frauen. Ecstasy, Kokain und Opiate werden hingegen nur von jeweils einem Prozent der Wiener konsumiert.

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Oktober 2013

Lettland: 7 Tote durch gepanschten Alkohol

Laut offiziellen Angaben der lettischen Behörden stammen etwas mehr als 40% des gekauften Alkohols aus illegalen Quellen. Im Oktober forderte der gepanschte Alkohol seine Opfer – in der Stadt Jelvga starben sieben Menschen an einer Methanolvergiftung, fünf weitere Personen mussten mit schweren Vergiftungserscheinungen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Der Polizei gelang es, fünf verdächtige Männer, die den gepanschten Alkohol in Umlauf brachten, zu verhaften.

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Oktober 2013

Deutschland: Alkohol für Radfahrer kein Problem

Zunächst reichlich Alkohol trinken, und sich dann auf den Sattel zu schwingen ist für viele Radfahrer in Deutschland offenbar kein Problem. Eine repräsentative Umfrage eines Marktforschungsinstituts im Oktober unter 2.000 Pedalritter in Deutschland ergab, dass jeder fünfte der Befragten nach dem Genuss von drei oder mehreren Gläsern Bier noch mit dem Rad fahren würde. Immerhin: Dass es auch für Radfahrer eine Promilleobergrenze gibt, wussten 63 Prozent. Allerdings war nur zwölf Prozent bekannt, dass diese Grenze bei 1,6 Promille liegt.

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September 2013

Frankreich: Betrunkene im Auto und im Flugzeug

3,5 Promille Alkohol im Blut können bereits tödlich sein, jener Autofahrer aber, der im September im Zickzack-Kurs in Nordfrankreich auf der Straße unterwegs war, hatte rekordverdächtige 5,9 Promille. Dass er überhaupt noch am Leben war, grenzte für die Ärzte an ein Wunder. Ebenfalls betrunken war eine schottische Reisegruppe, die in einem Flugzeug der Ryan-Air nach Ibiza unterwegs war und zu randalieren begann. Der Flieger musste in Lille daher notlanden.

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September 2013

Deutschland: Haft wegen Alk-Verkauf an Minderjährigen

Zu einer unbedingten Haftstrafe von sechs Monaten wurde im September ein 41 Jahre alter Betreiber eines Internetcafés in der deutschen Stadt Detmold verurteilt, weil er und sein 32-jähriger Bruder einem 15 Jahre alten Mädchen sowie zwei 14-jährigen Jungen Wodka und Alkopos verkauft hatte. Das Mädchen brach schließlich betrunken zusammen und musste ins Spital eingeliefert werden, ebenso wie einer der beiden Jungs. Den beiden Brüdern war das Mädchen bekannt, sie wussten somit, wie alt es ist.

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